Gottesdienste


 

 

Liebe Gemeindeglieder,

einige Dinge dürfen auch gleich bleiben. Wenn sie sich bewährt haben. Dazu gehört seit heuer auch das Logo, mit dem nun zum zweitenmal zur Kirchenvorstandswahl eingeladen wird.

Es zeigt ein buntes Fischzeichen. Solche Fischzeichen waren, so heißt es, in der ältesten Christenheit ein Erkennungszeichen für die damals verfolgten Christen. Für Eingeweihte bedeuteten nämlich die Buchsta­ben des griechischen Wortes für „Fisch": „Jesus Christus, Gottes Sohn, Retter". Wenn man sie kreuzworträtselmäßig anordnet, ergibt das auf griechisch Sinn. Bis heute sind Fischzeichen als Christussymbole auch auf einigen unserer Hostien, die wir beim Abendmahl verwenden. Und bunt wioe das Fischzeichen im Kirchenvorstandswahl-Logo sind auch unsere Gemeinden. Und sollen bunt und vielfältig bleiben. Ein Teil des Fisches ist auch ein Kreuz. Ein Wahlkreuzchen.

 

Das leitet über zu den so schön doppeldeutigen Worten: „Ich glaub. Ich wähl." Erstmal nehmen diese Worte das Gefühl des Momentes auf, in dem man die Wahlbenachrichtigung bekommt: „Soll ich wählen? - ach ja - ich glaub, ich wähl." Eine Hilfe, sich für dieses „Ich wähl" zu ent­scheiden, ist es hoffentlich, dass in diesem Jahr gleich auch die Briefwahlunterlagen mit verschickt wurden. Natürlich können alle auch wie gewohnt in dem Gemeindehaus an der Urne wählen. Zweitens aber er­innert das „Ich glaub. Ich wähl" auch daran, dass es wirklich Ausdruck des persönlichen Glaubens ist, zu einer Gemeinschaft von Menschen zu gehören, die - ähnlich wie man selber - im Glauben unterwegs sind. Und mit unserer evangelischen Kriche haben Sie eine Glaubensgemein­schaft erwählt, in der Sie mitbestimmen dürfen. Zum Beispiel, indem Sie wählen.

 

Bitte unterstützen Sie die Kandidatinnen und Kandidaten, indem Sie Ihnen Ihre Stimme geben. Aber auch, indem Sie ihnen bei ihrer Arbeit helfend und unterstützend zur Seite stehen!

Natürlich finden Sie in diesem Gemeindebrief auch einige andere Din­ge, die in diesem Herbst wichtig sind.

Gottes guten Segen,

 

Ihr Pfarrer Martin Rehner

 


Die Jahreslosung für 2018:


Gott spricht: Ich will dem Durstigen geben von der Quelle des lebendigen Wassers umsonst.
Offenbarung 21,6


Besondere gottesdienstE

z.B. Regionalgottesdienst an Pfingsten in der Ruine Niederhaus / Fotos Fritz Steinmeier und Eigene